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TEC Basic Seminar in Messinghausen

Was bringt eigentlich 7 erwachsene Männer dazu, sich an zwei Wochenenden für hunderte von Kilometern ins Auto zu setzen, nur um dann das ganze Wochenende auf einem matschigen Parkplatz bei 8°C und Sturm im Sauerland zu verbringen und für jeden Tauchgang insgesamt 500kg an Ausrüstung zum See zu tragen?

Genau! Es ist der Einstieg ins technische Tauchen im VDST!

Vor einigen Jahren war technisches Tauchen noch etwas für einige wenige „Verrückte“ und der „normale“ VDST Sporttaucher begnügte mit einer Mono15 Flasche und ADV- Jacket.

In der Zwischenzeit haben viele Ideen vom technischen Tauchen auch in den Sporttauchbereich Einzug gehalten. Getrennte erste Stufen sind längst Standard, Wing- Jackets und ein langer Mitteldruckschlauch sind inzwischen auch nichts Besonderes mehr. Das führt dazu, dass immer mehr ambitionierte Sporttaucher ihre Fühler in Richtung des technischen Tauchens ausstrecken, da die Verlängerung der Grundzeiten und die Reduktion der Deko durch zusätzliche Gase plötzlich Tauchgänge ermöglichen, die früher kaum denkbar waren.

Der VDST hat daher vor einiger Zeit das Brevet TEC Basic eingeführt, um dem ambitionierten Sporttaucher einen Einstieg ins technische Tauchen zu ermöglichen.

So haben wir hochmotiviert unsere Doppelpakete und Stages geschultert und im Wasser allerlei Übungen wie Ventilmanagement, Out of Gas- Situationen und Gaswechsel geübt, bis wir alle Übungen austariert durchführen konnten. Besonders die Rettung eines Tauchers mit Doppelpaket und Stages war eine ganz neue Erfahrung.

Der Kurs hatte genau die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit beim Erläutern der Übungen und beim Vor- und Nachbriefing und einer guten Prise Humor zwischen den Tauchgängen und wenn mal etwas nicht gleich richtig geklappt hat.

So konnten wir nach zwei Wochenenden alle unsere Prüfungen erfolgreich ablegen. Dabei war die Lernkurve zwischen dem ersten Sichtungstauchgang und dem letzten Prüfungs- Tauchgang enorm.

Plötzlich verlieren Vereiser, abblasende Flaschenventile, ausgefallene Trocki- Ventile und defekte Hauptlampen ihren Schrecken, da man für alle Eventualitäten die richtigen Griffe kennt und im Vorfeld ausreichend Gasreserven eingeplant hat. Selbst wenn man danach nicht in jedem Tauchgang an die neu gesetzten Grenzen geht, hat man doch eine gehörige Portion Sicherheit für normale Tauchgänge hinzugewonnen.

Unser besonderer Dank gilt Frank und Rainer, die uns sicher durch den Kurs geführt haben und uns immer wieder motiviert haben, den verschiedenen Übungen den letzten Feinschliff zu geben.

Jetzt gilt es erstmal die neu gewonnenen Fähigkeiten in der Praxis einzusetzen und vielleicht sehen wir uns schon im nächsten Jahr bei der Weiterbildung zum Trimix Tauchen wieder.

 

Stephan Wecker

 

Rettung eines Tauchers

 

 

Espressozubereitung von unserem Doc Flo    

 

 

 

 

 
 
 
 
 

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