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Vier Ausbilder der TAS begleiten Gruppe nach Makdi Bay.

Bereits im Frühjahr 2010 konnte eine kleine Gruppe aus fünf Personen auf den Luxus eines „eigenen“ Tauchlehrers zur Betreuung, Ausbildung und Organisation zurückgreifen. Da diese Tauchreise sowohl für die Tauchschüler als auch den Ausbilder ein voller Erfolg war, musste als logische Konsequenz 2011 das Konzept wiederholt werden. Schnell sprach sich nach der Reise herum, wie entspannt und unterhaltsam Tauchausbildung sein kann, ohne den nötigen Anspruch an Sicherheit und Qualität außer Acht zu lassen.

2011 waren es nun mit 14 Tauchern bereits mehr als doppelt so viel Teilnehmer wie im Vorjahr, die sich an Pfingsten  auf den Weg an die ägyptische Rotmeerküste, nach Makadi Bay machten. Durch die Organisation der geplanten Ausbildung durch Tauchlehrer der TAS, konnten im Vorfeld alle Voraussetzungen geprüft oder geschaffen werden, um die angedachten Sonderkurse und Brevetierungen erfolgreich umsetzen zu können. So konnten, dank einer Kooperation mit der  DLRG Leimen, diverse Hallenbadtermine genutzt werden um unter Anleitung von Ausbildern der TAS die Tauchfertigkeiten in Hinblick auf die Reise aufzufrischen. Zudem wurde benötigtes  Lehrmaterial und weiterführende Unterlagen den Kursteilnehmern per E-Learning Portal im Vorfeld bereitgestellt.

An den folgenden 12 Reisetagen erfuhr  die Reisegruppe, bestehend aus zehn Tauchschülern, sowie einem  TL-Assistenten und drei VDST-Tauchlehrern der TAS  vollste Unterstützung von der Tauchbasis Extra-Divers Makadi Bay. Die Inhaber der VDST MTA Basis Sandra, Jens und ihr Team standen durchweg der Gruppe bei jeglicher Art von Anfragen zur Verfügung. Für die Informationen an den Tauchplätzen sorgte unser ägyptischer Guide Nemo, der mit der gesamten Bootsbesatzung immer präsent war und somit die Ausbildung an Bord in erheblichen Maß förderte. In 20 Tauchgängen konnten alle Ausbildungsvorhaben verwirklicht und gleichsam vieles der großartigen Unterwasserwelt gesehen und entdeckt werden. Durch das eigens für die Gruppe bereitgestellte Boot gab es eine nahezu uneingeschränkte Auswahl an Tauchplätzen, so dass ein angepasstes und abwechslungsreiches Tauchprogramm  die breite Ausbildung durch viele Highlights abrundete.

Fazit:

2 CMAS*, Sonderkurs Orientierung, Sonderkurs Gruppenführung, 10 Nitrox*, 8 CMAS (davon 7 über äquivalente Anerkennung), sowie eine Einführung ins Apnoetauchen durch zwei Apnoe-TL´s.
Ein Medizinseminar des medizinischen Referenten der TAS,  GTÜM-Taucharztes Dr. med. Jens Roggenbach war nicht nur für die Angereisten ein willkommenes Angebot, sondern wurde  auch vom Team der Basis wahrgenommen, deren VDST-Tauchlehrer sich dafür  wertvolle Weiterbildungsstunden sichern konnten.

Am Ende durfte allen Teilnehmern bei der  Ausgabe der bestandenen Kurse und Brevets stolz gratuliert werden. 

Kaum waren alle gesund zurück auf heimischem Boden, wurde auch schon der Wunsch auf Fortsetzung 2012 ausgesprochen, die durch die TAS gerne unterstützt wird.

 

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Am 22. und 23.01. begleitete eine Delegation der Tauchakademie unseren Präsidenten auf die Düsseldorfer Messe zur diesjährigen BOOT.

Der erste Weg führte uns, zum Stand des VDST, wo wir von Jörg Eyber, dem Leiter der TAK Apnoe herzlich begrüßt wurden. Er überreichte uns voller Stolz die neue Ausbildungs-CD  mit dem Titel „Vom Schnuppertauchen bis zum Tauchen im Freiwasser“. An dieser Stelle erlauben wir uns zu erwähnen, dass dieser Informations- und Schulungsfilm sehr gelungen ist, da er unseren Tauchsport von seiner facettenreichen, wie auch anspruchsvollen Seite zeigt. „Tauchen made in  Germany“ eben.

Auch weitere Gespräche, wie mit der VDST Vizepräsidentin Petra Straßburger, Natascha Schwagerus, Mitarbeiterin und Vertreterin der VDST Geschäftsstelle und dem Bundesausbildungsleiter Theo Konken waren sehr interessant, da sie viel Neues mit hoher Informationsdichte aus unserem Bundesverband zu berichten hatten. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen eine große Portion Zeit für den Austausch mit anderen VDST Ausbildern einzuräumen und pflegten langjährige Freundschaften.

Da wir für eine Gruppe unserer Tauchschüler eine Ausbildungsreise ans Rote Meer organisieren, suchten wir verschiedene Veranstalter auf, die kundenfreundlich und umfangreich beraten konnten.

Im Austausch mit Entwicklern, Hersteller, Ausstellern und anderen Ausbildern wurde die technische Entwicklung im Tauchsport akribisch in Augenschein genommen. Wenngleich die Artikelauswahl endlos schien, so ließ sich im Wesentlichen ein Trend erkennen, den wir kritisch beobachten. Scheinbar kommt es zu einer Schwerpunktverschiebung in den Bereich des technischen Tauchens. leider hatten den Eindruck, dass viele glauben, die Sicherheit sei größtenteils vom „Wert“ der Ausrüstung abhängig.

Demzufolge werden wir uns besonders bei der Ausbildung im Bereich technisches Tauchen auf solide Basisarbeit konzentrieren.

 
 
 
 
 

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