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Notfallkompetenz im Bereich Wasser- und Tauchunfall erweitert.

rettung in Boot mit SpineboardAm 23.06.2012 organisierten die Ausbildungsbeauftragten des Rettungsdienstes DRK Rhein-Neckar/ Heidelberg e.V. einen Weiterbildungstag mit Thema Wasserunfall. Die DLRG Eberbach stellte hierfür ihre direkt am Neckar gelegene Rettungswache zur Verfügung, die mit geeigneter Infrastruktur, Seminarraum und Ausrüstung bis hin zum Motorrettungsboot, besteAusbildungsbedingungen bot.

Gerne kam die tas der Anfrage nach einem Referenten nach und stellte mit Matthias Bender einen erfahrenen Tauchlehrer, der als Lehrrettungsassistent auf über zwanzig Jahre Rettugnsdiensterfahrung zurückblicken kann.

Um die Rettung eines verunfallten Tauchers im Rahmen ihrer zukünftigen Tätigkeit als Rettungsassistenten gewährleisten zu können, wurden zunächst Grundlagen der Tauchphysik, Technik und Tauchpraxis vermittelt, um dann die Vorgehensweise bei der Versorgung und weiteren Organisation im Einsatz adäquat durchführen zu können. Darüber hinaus standen weitere Themen, wie z.B. Bade- und Ertrinkungsunfälle auf dem Programm.

Da das Wetter rechtzeitig umschlug, wurden die praktischen Rettungsübungen gemeinsam mit der DLRG im und am Neckar weit bis in den späten Nachmittag umgesetzt. Trotz ernstem Hintergrund kam der Spaßfaktor keinesfalls zu kurz.

Der Erfolg, der durch das positive Feedback der Teilnehmer bestätigt wurde, spricht für eine Wiederholung bzw. feste Ausbildungseinheit im Rahmenprogramm der Rettungsassistentenausbildung des Kreisverbandes.

 

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Bilder: Matthias Bender

Nordbadens Taucher profitieren von regionalem Sicherheitsplus!

Mit dem Druckkammerzentrum Karlsruhe nimmt inzwischen die achte Druckkammer in Baden-Württemberg ihren Betrieb auf. Neben Patienten mit Hör- und Wundheilungsstörungen profitieren besonders Taucher von den Möglichkeiten einer hyperbaren Sauerstofftherapie. Mit Druckkammern in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Nordrach, Freiburg und Überlingen scheinen besonders badische Tauchgewässer exzellent versorgt. Zwar können nicht alle eine 24-stündige Notfallversorgung gewährleisten, doch die Versorgung kreislaufstabiler Patienten ist meist sichergestellt.

Für die tas, vertreten durch ihren Präsident Patrick Pompinon, Kassier Alfred Fuchs und Ausbildungsleiter Frank Rotzinger,  war die feierliche Eröffnung der Karlsruher Druckkammer willkommene Gelegenheit, sich über die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten hyperbarer Therapieformen zu erkundigen. Als Ableger des erfahrenen Druckkammerzentrums Freiburg mit inzwischen 16-jähriger Anwendungserfahrung steht die 20 Tonnen schwere Druckkammer der Firma HAUX bereits ab dem 2. Juli mit einem Regeldienst zur Verfügung.

Neben dem Sicherheitsplus für Taucher in nordbadischen Gewässern besteht dann ebenso die Möglichkeit, sich mit Sonderfahrten im Rahmen eines Druckkammerseminars mit Veränderungen der eigenen Leistungsfähigkeit unter erhöhtem Umgebungsdruck vertraut zu machen.

Die tas dankt dem Team der Karlsruher Druckkammer HBO2 für die Einladung zur Eröffnung und wünscht zukünftig einen problemlosen Betrieb. Eine „Vereinsfahrt“ ist nach dem  ersten Eindruck bereits in Planung.

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